Wer das Wort Stabkirchen zum ersten Mal hört, der wird denken, es seien Kirchen, erbaut aus Stäben. Doch, das ist verkehrt, denn Stabkirchen kommt von „Stav“, was im norwegischen Stab heißt.

Lom Stabkirche flickr CoreForce

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Stabkirchen sind immer aus Holz erbaut und in Skandinavien sowie auch in Norwegen sehr bekannten Holzkunstwerke. Sie stehen in enger Verbindung mit den Wikingern und heidnischen Elementen der  nordischen Mythologie, der christlichen Religion und der Kultur.

Mit ihren gestaffelten Dächern erinnert die Bauweise der Stabkirchen an Wikingerschiffe und ihren im Wind aufgeblähten Segeln. Vielleicht klingt es paradox, doch Schiffe und Kirche haben mehr  miteinander zu tun, als man zu erst denken man. Zum Einen wurden Schiffe im 12. und 13 Jahrhundert  sehr verehrt und als religiöse Symbolen angesehen, zum Anderen mussten die Wikinger und Seemänner immer auf den guten Willen Gottes angewiesen sein, wenn sie die raue See überleben wollten. So sind die Stabkirchen bis heute in ihrer Bedeutung gleich geblieben. Glaube, Hoffnung, Leben.

Sie geben ein eindrucksvolles Bild ab und stehen bis heute für mittelalterliche Baukunst. Heute gibt es nicht mehr allzu viele Stabkirchen, ein paar wenige findet man aber noch in Schweden, Polen, Deutschland, Süddakota und auch in England.