Katakomben von Paris

Die Katakomben von Paris sind unterirdisch gelegene Steinbrüche in der Hauptstadt Frankreichs. Teilweise wurden diese Katakomben als Beinhaus genutzt. Die Gebeine von etwa sechs Millionen Pariser Bürgern lagerten bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts in den Steinbrüchen.

Das Stollennetz durchzieht fast alle Pariser Stadtteile. Die Gesteine aus den Katakomben von Paris wurden zur Erbauung der Stadt genutzt. Insgesamt gibt es unterirdische Gänge von etwa 300Km, Nebengänge von etwa 100km.

Immer wieder gab es Probleme mit den Steinbrüchen, Bürger waren beunruhigt, da immer mehr Gefahren sichtbar wurden. Es brachen immer wieder ganze Straßenzüge ein, sodass die Katakomben schließlich geschlossen und nur noch zu Lagerungszwecken genutzt wurden. (more…)

La fête des lumiéres

Jeden 8. Dezember eines Jahres ist die Stadt Lyon hell erleuchtet. Überall wo man hinschaut erlebt man spektakuläre Lichteffekte. Von modernen Beleuchtungstechniken bis hin zur überwältigenden Lichtanimationen, die mit Musik unterlegt sind, wird für eine atemberaubende Atmosphäre gesorgt.

la-fete-des-lumieres-zemokoÜber vier Millionen Besucher beobachten dieses bezaubernde Spektakel der internationalen Lichtkünstler. Selbst die Bewohner von Lyon schmücken ihre Häuser mit Lichterketten und Kerzen für den jährlichen Lichterfest.

Die Tradition von  La fête des lumiéres entstand vor ein paar hundert Jahren. Damals entzündeten die Bürger von Lyon tausende von Lichtern für die Jungfrau Maria, als Dank für die Befreiung der Pest. Am 8. September sollte der ehemalige Glockenturm der Kapelle von Fourvière mit einer Marienstatur beschmückt werden.

Leider wurde das Kunstwerk bis zu diesem Zeitpunkt nicht pünktlich fertig und der Tag zum Gedenken an Maria Geburt wurde auf den 8. Dezember verlegt. Seither wird Jahr für Jahr dieser Tag in Lyon mit Millionen von Menschen und Lichtern gefeiert.

Bretagne - der Norden Frankreich

Im Norden Frankreichs befindet sich eine der faszinierendsten und abwechslungsreichsten Gegenden des Landes. Von sanften Hügeln und Sandstränden bis zu rauen Kliffküsten und Industriegebieten erlebt der Reisende in der Bretagne ein trotz des Tourismus natürlich gebliebenes Frankreich.

Bretagne flickr waterwin

Bretagne flickr waterwin

Bei Asterix hieß die Gegend zwischen Brest und Rennes noch „Aremorica“ und in der Tat sieht man etliche Hinkelsteine, römische Aquädukte und Bauten, die noch aus vergangenen Zeiten zu stammen scheinen. Architektonisch und kulturell hat die Bretagne einiges zu bieten, gerade die Küstenstädte St. Malo, Morlaix und St. Brieuc bieten mit ihren mittelalterlichen Bauten und Befestigungsanlagen viele Möglichkeiten für Ausflüge.

Die Bretagne lässt sich einfach auf eigene Faust erkunden. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit und. Aber auch fernab der Städte ist man hervorragend querfeldein mit dem Fahrrad unterwegs. Ein bisschen aufpassen muss man dabei aber mit den  Wetterverhältnissen. Da die Bretagne im Nordwesten des Landes und Europas liegt, kann es oftmals windig und regnerisch sein, doch bei gutem Wetter ist das Klima mild und angenehm.

Um in den vollen Genuss der Vorzüge der Bretagne zu kommen empfiehlt es sich also, auf ein Hotel mit Halbpension zu verzichten und sich stattdessen lieber eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus zu mieten.